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Die "Dread Disease Versicherung" ist eine noch recht neue Versicherungsform, die Anfang der 1990er Jahre ihren Weg nach Deutschland fand. Im Anglo-Amerikanischen Raum ist sie auch als "critical illness" bekannt, hier in Deutschland unter der Bezeichnung "Schwere Krankheiten Vorsorge".
Das Prinzip der Dread Disease ist ganz einfach:
Sie sichern sich während der Laufzeit der Versicherung mit monatlichen Beiträgen für den Fall einer schweren Krankheit finanziell ab. Tritt diese Krankheit ein, erhalten Sie die vertraglich vereinbarte Summe (z.B. 100.000,- Euro) als Sofortzahlung ausgezahlt. Dabei ist der Begriff "Krankheit" etwas irreführend, denn es können auch Unglücke abgesichert werden, die nicht auf Grund einer Krankheit auftreten, sondern zum Beispiel durch einen Unfall wie etwa Blindheit, Taubheit oder Lähmungen. Ebenso können schwerwiegende chirurgische Eingriffe mit einbezogen werden, wie zum Beispiel Bypass-Operationen oder Transplantationen.
Die vereinbarte Summe steht Ihnen nach Eintritt der Krankheit sofort zur Verfügung, unabhängig davon, ob Sie fortan berufsunfähig sind oder weiterhin arbeiten können. Die Dread Disease ist damit eine gute Ergänzung zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die Ihnen zwar im Falle einer Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente zahlt, Ihnen aber nicht bei größeren Investitionen hilft. Und solche Investitionen können im Krankheitsfall schnell auftreten, wenn beispielsweise Umbauten in der Wohnung vorgenommen werden müssen, eine Rehabilitationseinrichtung benutzt oder teure Spezialisten aufgesucht werden müssen.
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